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Aktuelles

Ein ruhiger Juli – und das ist auch mal schön

Pfarrer Manser

16.09.2026

Der Juli war bei uns vor allem … Sommer.

Keine großen Veranstaltungen, kein vollgepackter Kalender, keine Sensationen. Und vielleicht ist das manchmal gar nicht so schlecht. Denn auch im Gemeindeleben darf es Zeiten geben, in denen alles ein bisschen langsamer läuft.

Ein kleines und besonders schönes Highlight gab es dann aber doch: das Bibelgartenfrühstück in Teicha.

Unser Bibelgarten ist ein ganz besonderer kleiner Ort. Hier wachsen Pflanzen, die bereits in der Bibel erwähnt werden – und beim Bibelgartenfrühstück wanderten einige davon vom Garten direkt auf den Frühstückstisch. Mit viel Liebe wurden Speisen vorbereitet, bei denen möglichst viele Pflanzen und Zutaten aus dem Bibelgarten eine Rolle spielten.

Und gegessen wurde natürlich nicht irgendwo: Mitten im Bibelgarten, zwischen der Götsche und dem alten Gehöft wurden Bänke aufgestellt. Zusammen sitzen, erzählen, probieren, genießen – mehr brauchte es eigentlich nicht.

Kein großes Spektakel. Einfach ein kleines, feines Sommerfrühstück an einem schönen Ort mit netten Menschen.

[Hier passt wunderbar das Foto vom Bibelgartenfrühstück.]

Und sonst?

Nun ja – Kirche eben. 😊

Auch im Sommer feiern wir unsere Gottesdienste in den Gemeinden unseres Pfarrbereichs, unter anderem in Teicha, Nauendorf, Gutenberg, Merkewitz und Sennewitz.

Zum Beispiel am 19. Juli in Sennewitz. Pfarrer Manser war da und wir feierten in der St. Nicolai Kirche einen ganz normalen Sonntagsgottesdienst.

[Hier Foto von Pfarrer Manzer einfügen.]

Ungefähr zehn Menschen kommen zusammen. Wir singen miteinander – nicht immer ganz astrein, aber dafür gemeinsam. Wir hören auf Worte aus der Bibel, beten, hören die Predigt und feiern eine Liturgie, deren vertraute Abläufe viele Menschen schon seit Jahrzehnten kennen.

Man könnte sagen: Da passiert gar nicht so wahnsinnig viel.

Und vielleicht liegt gerade darin etwas Schönes.

Denn unsere Welt ist inzwischen ziemlich laut geworden. Jeden Tag Nachrichten, Termine, Nachrichten auf dem Handy, Aufgaben, Veränderungen und immer neuer Input. Alles soll schneller, größer, moderner und aufregender werden.

Und dann sitzt man plötzlich an einem Sonntagmorgen mit zehn Menschen in einer alten Dorfkirche.

Die Glocken haben geläutet.
Die bekannten Worte werden gesprochen.
Ein Lied beginnt.
Man kennt den Ablauf.
Für eine knappe Stunde muss niemand irgendwohin.

Vielleicht muss Kirche nicht jeden Sonntag ein Event sein.

Vielleicht darf sie manchmal einfach das sein, was sie schon sehr lange ist: ein ruhiger Ort mitten im Leben. Ein vertrauter Rhythmus. Ein bisschen Gemeinschaft. Ein bisschen Singen. Ein bisschen Nachdenken. Und eine Stunde, in der die Welt draußen ruhig einmal ohne uns weitermachen darf.

So war unser Juli.

Nicht besonders spektakulär.

Aber sommerlich, gemeinschaftlich – und irgendwie ziemlich schön.


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